Wasserpumpen gehören zu den wichtigsten Geräten der Schwimmbadtechnik, denn diese gewährleisten die Zirkulation des Beckenwassers und machen eine Filtration somit erst möglich. Aus diesem Grund sollte man hierbei unbedingt auf Qualität setzen und die Poolpumpe sorgfältig auswählen.
Die Wasserpumpe sollte das gesamte Beckenwasser innerhalb von acht Stunden mindestens zweimal komplett umwälzen können. Daher ist es immens wichtig, die Wasserpumpe der Beckengröße entsprechend zu wählen. Insbesondere im Internet wird häufig die maximale Leistung angegeben, die selbstverständlich nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden kann. Da praktisch kein Schwimmbad perfekte Verhältnisse bietet, ist die tatsächliche Leistung einer Wasserpumpe für gewöhnlich deutlich niedriger.
Um solchen Verwirrungen vorzubeugen, hatte die Bundesregierung mit der „Wassersäule“ eine einheitliche Norm geschaffen. Diese ist zwar bereits seit 1978 nicht mehr zulässig, doch die meisten in der Schwimmbadtechnik tätigen Unternehmen geben diese nach wie vor an. So bezieht sich die angegebene Umwälz-Leistung einer Poolpumpe in der Regel auf eine 8-Meter-Wassersäule. Dank dieser einheitlichen Leistungskennzeichnung können verschiedene Wasserpumpen leichter verglichen werden, was die Auswahl speziell für Laien enorm erleichtert.
Demnach sollte man sich auf keinen Fall auf die angegebene maximale Leistung einer Wasserpumpe verlassen, sondern ausschließlich das Leistungsvermögen bei 8-Meter-Wassersäule berücksichtigen. Denn wenn dieses Leistungsvermögen die jeweiligen Anforderungen erfüllt, ist die entsprechende Poolpumpe bestens geeignet.
Die Schwimmbadtechnik hält heute zwei Varianten der Wasserpumpe bereit, normalsaugende Pumpen und selbstansaugende Pumpen. Normalsaugende Poolpumpen werden nur in Verbindung mit Filtersystemen eingesetzt, da sie über keinen eigenen Motor verfügen und folglich auf den Antrieb des Filters angewiesen sind. In der Praxis erweisen sich solche Wasserpumpen jedoch als weniger empfehlenswert, weil die Gefahr eines Trockenlaufs beim Bodenabsaugen besteht. Hierbei würde die Gleitringdichtung der Pumpe vollständig zerstört werden.
Im Gegensatz dazu sind selbstsaugende Poolpumpen mit einem eigenen Motor ausgestattet und sorgen dank des schnellen Selbstansaugens dafür, dass sich die Inbetriebnahme eines Filtersystems absolut problemlos gestaltet. Selbst das Bodenabsaugen verläuft hiermit vollkommen unproblematisch. Eine selbstansaugende Schwimmbadpumpe ist also unbedingt vorzuziehen.
Durch den Einsatz modernster Technologien und der Verwendung hochwertiger Kunststoffe ist eine selbstansaugende Wasserpumpe vollkommen korrosionsbeständig. Das Beckenwasser und die darin enthaltenen Chemikalien können somit keinerlei Schaden anrichten. Darüber hinaus sorgen die Temperaturbeständigkeit bis 55°C, der integrierte Faserfänger, serienmäßige Motorschutzschalter und eine Systemdruckbeständigkeit bis 2,5 bar für maximale Sicherheit.